Das reformierte Fahrschulrecht:        Wunsch und Wirklichkeit

Bei Gesetzesverfahren geht es darum, bestmögliche Kompromisse zu erzielen, denn oft sind die Positionen eingangs sehr konträr. Wir haben jahrelang hart gekämpft und freuen uns, dass unsere wichtigsten Forderungen schlussendlich umgesetzt wurden.

 

Der BDFU begrüßt vor allem, dass die Fahrlehrerausbildung modernisiert und das Fahrschulrecht entbürokratisiert wurden. Kooperationen mit anderen Fahrschulen sind jetzt deutlich leichter möglich.

 

 

Fahrlehrerausbildung

 

  • Durch den Wegfall der Fahrerlaubnis für die Klassen A2 und CE als Zugangsvoraussetzung hat sich die Ausbildung um rund 6.000 Euro verbilligt - ein erster Schritt, dem Mitarbeitermangel zu begegnen.

 

  • Die Ausbildung beginnt mit einem Orientierungsmonat – man lernt die Anforderungen des Fahrlehrerberufs also gleich zu Beginn kennen.

 

  • Theorie und Praxis sind besser verzahnt, Methodik und Didaktik deutlich aufgewertet. Die Anwärterinnen und Anwärter lernen, wie man einen guten theoretischen und praktischen Unterricht gibt.

 

  • E-Mobilität und das teilautonome Fahren sind verbindlicher Teil der Ausbildung.

 

 

Abbau bürokratischer Hemmnisse

   

  • Die Zahl der Zweigstellen soll zehn nicht übertreffen – früher waren nur vier Betriebsstätten erlaubt.

 

  • Fahrschulen dürfen Ausbildungskontingente an andere Fahrschulen weitergeben.

 

  • Aufgrund der neuen Gemeinschaftsfahrschulregelung können jetzt auch Fahrschulen unterschiedlicher Klassen zusammenarbeiten.
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